Aufmerksamkeit gipfelt bei der Testerklärung








Höhepunkt bei Testerklärung. Die höchste Aufmerksamkeit der Seite liegt auf dem Abschnitt „Was ist ein Lipödem-Selbsttest?“. Dort steht, dass der Test zehn Fragen stellt und keinen Arztbesuch ersetzt. Bei den Besucherinnen, die so weit scrollen, spricht das für großen Klärungsbedarf, was der Test leistet und wie verbindlich sein Ergebnis ist.
Einstieg mit wenig Aufmerksamkeit. Oben auf der Seite, wo Headline und der Button „Direkt zum Lipödem-Test“ stehen, ist die Aufmerksamkeit niedrig. Das deutet darauf hin, dass der Einstieg eher überflogen als gelesen wird, obwohl dort der direkte Weg zum Test beginnt.
Anstieg durch den Mittelteil. Vom Einleitungstext über den Diagnose-Abschnitt bis zur Symptomliste nimmt die Aufmerksamkeit schrittweise zu und erreicht ihren Höhepunkt im Mittelteil. Wer weiterliest, beschäftigt sich also zunehmend mit Symptomen und dem Ablauf der Diagnose. Das spricht dafür, dass die Besucherinnen ihre eigene Situation einordnen wollen.
Nach der Anleitung sinkt es. Bei der Anleitung „Der Lipödem-Test“ ist die Aufmerksamkeit noch hoch. Ab „Nach dem Test ist vor der Diagnose“ geht sie deutlich zurück, und in den FAQ ist sie nur noch gering. Das Testformular selbst ist in der Aufnahme nicht zu sehen, vermutlich wird es in der Heatmap nicht dargestellt. Wie gut das Formular Aufmerksamkeit bekommt, lässt sich deshalb von hier aus nicht bewerten.
Kontaktwege kaum beachtet. Telefonnummer, Kontakt-Link und die Liste der Klinikstandorte stehen im Footer, wo die Aufmerksamkeit niedrig ist und nur noch eine kleine Restgruppe ankommt. Ob die Seite über die Ergebnisanzeige des Tests zur Terminanfrage führt, lässt sich daraus nicht ablesen.