Aufmerksamkeit endet vor dem Lipödem-Teil



Grundlagen-Erklärung am stärksten. Die meiste Aufmerksamkeit auf der Seite bekommt der erste Erklärabschnitt „Was sind blaue Flecken“, noch mehr als Headline und Einleitung. Besucherinnen, die über die Suche kommen, wollen offenbar zuerst eine schnelle, verständliche Einordnung ihres Symptoms.
Ursachenliste als Wendepunkt. Die Liste möglicher Ursachen wird im oberen Teil noch intensiv gelesen, doch zum Listenende hin sinkt die Aufmerksamkeit spürbar. Ausgerechnet der Punkt „Lipödem“ und der Abschnitt „Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?“ liegen schon im deutlich schwächeren Bereich.
Lipödem-Abschnitt kaum beachtet. Der Abschnitt „Lipödem und blaue Flecken“ ist einer der schwächsten Bereiche im Mittelteil, obwohl er das Kernthema der Klinik behandelt. Er steht nur in der rechten Seitenhälfte, links bleibt eine große Fläche leer. Ob Leserinnen diese Brücke vom Symptom zum Angebot der Klinik überlesen oder gar nicht erreichen, zeigt die Aufmerksamkeit allein nicht.
Test- und Beratungshinweis gering. Das Fazit mit den Hinweisen auf den Lipödem-Test und das Beratungsgespräch sowie die FAQ werden wieder etwas stärker betrachtet, bleiben aber klar hinter dem Seitenanfang zurück. Das gilt zudem nur für die Restgruppe, die so weit scrollt. Die wichtigsten Wege zur Anfrage sehen also nur wenige Besucherinnen.
Arztprofil praktisch ungesehen. Die Box „Geprüft durch Dr. med. Thomas Witte“ mit dem Button „Mehr Informationen“ bekommt am Seitenende fast keine Aufmerksamkeit, der Footer ebenso wenig. Als Vertrauensbeleg wirkt dieses Element bei der breiten Mehrheit deshalb kaum. Sichtbar ist für sie nur die kurze Prüfzeile über der Headline.