Die Startseite entscheidet sich im ersten Bildschirm



Stärkster Reichweitenabfall. Der größte Reichweitenverlust liegt direkt am Seitenanfang: zwischen 10% und 15% Seitentiefe fällt die Reichweite um rund 47 Prozentpunkte (von etwa 86% auf 39%). Inhalte unterhalb dieser Stelle erreichen nur noch einen kleineren Teil der Besucher.
Die Startseite wirkt als Verteiler, nicht als Leseseite. Nach dem ersten Bildschirm bleibt die Reichweite auf ganzer Länge niedrig; die Besucher entscheiden sich oben und lesen nicht weiter.
Zwei der drei Einstiegskacheln werden angeschnitten. Oben stehen drei Kacheln für die Zielgruppen. Vollständig sichtbar ist nur die Kachel „Profi-Material für Ihr Projekt“ für Selbermacher oben rechts samt Button. Von der großen Verleger-Kachel links ist über dem unteren Bildschirmrand nur das Foto zu sehen, Überschrift und Button „Vorteile entdecken“ liegen darunter; bei der Shop-Kachel „Über 1.000 Produkte schnell verfügbar“ steht die Überschrift direkt an der Kante, der Button darunter. Genau in dieser Höhe bricht die Reichweite ein. Das deutet darauf hin, dass der Einstieg für die wichtigste B2B-Zielgruppe von vielen Besuchern nicht mehr vollständig gesehen wird.
Sortiment und Bestseller liegen unterhalb des Einbruchs. Der Sortimentsblock mit Trapezblechen, Sandwichplatten und Blechkantteilen sowie die Bestseller-Auswahl darunter beginnen erst in einem Bereich, in dem die Reichweite bereits deutlich gefallen ist. Das spricht dafür, dass die Startseite für die Mehrheit der Besucher kaum als Weg ins Sortiment dient.
Vertrauen und Kontaktwege erreichen nur wenige. Kundenstimmen, das Unternehmensvideo, die Bewertungssiegel im Footer sowie die Kontakt-Buttons und die Registrierung für Fachkunden liegen im Mittelteil und im unteren Seitenbereich, also in Abschnitten mit niedriger Reichweite. Bis zum Seitenende kommt nur eine kleine Restgruppe. Der Vertrauensaufbau und das Kontaktangebot, die für Bauherren und Verleger vor einer Anfrage zählen, kommen damit nur bei einem kleinen Teil der Besucher an.