CLARITY REPORT | Evergreen Media AR GmbH
1. Januar 2026 – 11. April 2026

45% Abbruch im Hero, Proof-Elemente erst sehr spät in der Seite

Zusammenfassung der Aufzeichnungen

Fast jeder zweite Besucher bricht im Hero-Übergang ab

Zwischen 5% und 10% Scrolltiefe fällt die Besucherzahl von 3.108 auf 1.698 — 45% Einbruch auf wenigen hundert Pixel, genau an der Schwelle vom Hero zum ersten Inhaltsblock. Das ist der stärkste Einzel-Effekt der gesamten Seite und wirkt auf alle folgenden Module.

Die ausführlichen Referenzen erreichen nur rund ein Viertel der Besucher

Der Kundenlogo-Strip sitzt direkt unter dem Hero (8–10% Scrolltiefe) und bleibt für die Mehrheit sichtbar. Der Testimonial-Bereich „Warum uns unsere Klienten vertrauen” liegt jedoch erst bei 54–63% Scrolltiefe — dort sind nur noch rund 719 von ursprünglich 3.108 Besuchern übrig. Zwischen Logo-Wiedererkennung und belastbarem Proof klafft eine große Lücke.

Die Navigation trägt mehr Klickgewicht als der Hero

Die Hauptnavigation taucht mehrfach unter den meistgeklickten Elementen auf (211, 61, 61, 56 Klicks auf einzelne Menüpunkte). Der Hero wird genutzt, bleibt in Summe jedoch hinter der Navigation zurück. Das spricht dafür, dass Besucher die Startseite eher als Verzeichnis-Einstieg nutzen, nicht als geführten Landingpage-Pfad.

Testimonial-Slider zwingt zur seriellen Interaktion

Die Klicks im Referenzbereich konzentrieren sich auf die Slider-Pfeile. Besucher müssen sich durch die Klientenstimmen einzeln vor- und zurückklicken, statt einen Überblick zu bekommen. Für die ohnehin kleine Gruppe, die bis zur 54%-Marke scrollt, ist das eine zusätzliche Hürde vor der Proof-Wahrnehmung.

Aufmerksamkeit konzentriert sich im oberen Drittel

Die höchste Aufmerksamkeit liegt klar auf Hero, Headline und den sichtbaren CTAs. Ab 25% sinkt sie messbar, im unteren Seitenbereich bleibt nur noch niedriges Niveau. Hohe Verweildauern in sehr tiefen Scrollstufen (85–95%) stammen von einer kleinen Power-User-Gruppe — sie belegen Engagement dieser Sub-Gruppe, keine breite Aufmerksamkeit im Footer-Bereich.

Der Pain-Point-CTA bündelt alle Intents auf eine generische Übersicht

Nach der Sektion „Vor welcher Herausforderung stehst du?” folgt ein einzelner generischer CTA („Case Studies entdecken”), der alle Besucher zur selben Übersichtsseite führt — unabhängig davon, welche Herausforderung sie ausgewählt haben. An der Stelle, an der die Seite Intent identifiziert, wird er gleichförmig statt spezifisch kanalisiert.*