Video-Block bei 40% Scrolltiefe verzerrt die Aufmerksamkeitsmessung


Der scheinbare Aufmerksamkeits-Peak bei 40% misst Video-Engagement, nicht Lese-Aufmerksamkeit. Die rechnerischen 16:54 Minuten Verweildauer in dieser Zone reflektieren die drei dort eingebetteten YouTube-Videos — wer auf „Ansehen auf YouTube” klickt, lässt den Seiten-Tab passiv offen, und Clarity zählt die gesamte YouTube-Konsumzeit als Aufmerksamkeit auf 40% Scrolltiefe.
Der Hero erhält solide, aber nicht dominante Aufmerksamkeit. 5% Scrolltiefe zeigen 3:41 Minuten Verweildauer und 7,83% der Sitzungslänge. Headline und CTA-Zone sind klar wahrnehmbar, liegen aber deutlich unter dem 40%-Peak.
Aufmerksamkeit bleibt im unteren Hauptcontent erhöht. Zwischen 65% und 80% Scrolltiefe liegen die Anteile durchgängig zwischen 7,5% und 8,9% der Sitzungslänge. Der Content-Körper nach dem Peak wird weiter aktiv betrachtet, nicht nur durchgescrollt.
Ab 85% fällt die Aufmerksamkeit drastisch ab. Die Werte sinken auf 0,13%, 0,21%, 0,18% und 0,06% der Sitzungslänge (85% bis 100%). Der eigentliche Footer wird nur noch passiv durchlaufen — die wenigen Besucher, die dort ankommen, verbringen kaum Zeit pro Fläche.